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Die Kultusminister der Länder wollen sich wegen der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 für die bevorstehenden Abiturprüfungen wappnen, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). In Nordrhein-Westfalen gibt es nach Funke-Informationen bereits einen Notfallplan, der in dieser Woche an den Schulen in NRW verteilt werden soll. Dieser sieht demnach vor, dass Schüler, die wegen der Quarantäne-Regelungen die Abiturprüfung nicht schreiben können, die Klausuren an einem zentralen Nachschreibetermin nachholen. Außerdem sollen Lehrer Unterrichtsmaterial etwa digital oder per Post bereitstellen, um ein faires Prüfungsverfahren sicherzustellen.

Bei der Kultusministerkonferenz (KMK) am Donnerstag und Freitag in Berlin würden sich die Kultusminister der Länder „intensiv zum Umgang mit den Coronavirus austauschen“, sagte die KMK-Präsidentin, Stefanie Hubig (SPD), den Funke-Zeitungen. Dabei soll es insbesondere um die Frage gehen, wie das Abitur 2020 unter diesen Bedingungen stattfinden könne. „Das betrifft die schriftlichen Prüfungen mit den zentralen Elementen sowie die Termine für das mündliche Abitur.“

Gleiche Überlegungen sollen demnach aber auch für die Prüfungen an beruflichen Schulen, für die Fristen zur Zulassung zum Studium sowie für anstehende Staatsexamina und zentrale Prüfungen an den Universitäten angestellt werden.